*ouch* – oder auch „mein zwerchfell hat muskelkater“

Fangen wir mit dem Grund für den Titel dieses Eintrags an : die erste Vorlesung bei Ukida-sensei ^^ Der Unterricht findet komplett auf Japanisch statt, doch zumindest für uns ist das aufgrund von Ukida-senseis einfacher Formulierung (und bei Bedarf noch einfacheren Erklärungen) kein Problem. Auch ist er der erste Japaner, dessen Witze ich verstehe (sowohl akustisch als auch den Sinn) und dabei auch noch umwerfend komisch finde. ^^
Das erste was auffiel : die Quote an Chinesen und Koreanern liegt bei gefühlten 120%, und alle davon sprechen das Japanische aus, als hätten sie zwei heisse Folienkartoffeln im Mund. Klingt also ungefähr so wie Texaner die versuchen Deutsch zu sprechen. Eine unserer chinesischen Kommilitonen sprach dazu auch noch derart leise, das selbst ich, der ich direkt hinter ihr saß, kein Wort verstand. Ukida-sensei quittierte das mit einem grinsenden „Haben sie schon Mittag gegessen?“ – „Nein“ – „Sollten sie aber, ihr Magen ist lauter als ihre Stimme“. Dazu gibt es außer uns noch exakt _einen_ anderen Gaijin im Kurs…. der nicht einmal Hiragana richtig lesen, geschweige denn aussprechen kann. Ist mir nach wie vor ein Rätsel wie der in den lvl3-Kurs gekommen ist.
Speaking of lvl3-Kurs… letzten Freitag war ja noch der placement-test… eine wahrhaft grausame Mischung aus einfachstem Japanisch ohne jegliche Kanjis, gepaart mit lvl5-stuff von dem ich maximal ein oder zwei Kanjis pro Zeile lesen konnte -_-‚
Nachdem selbiger vorrüber war, bin ich mit Sven zusammen zu Jungle Books rüber, wo er sich dann gleich auch eine PSP als Frustkauf zulegte. (Übrigens steht die PSP-2000 jetzt als Empfehlung des Hauses auf der Menükarte, geiles Gerät ^__^ halb so schwer wie ein NintendoDS, gefühlte 10x-Grafikleistung gegenüber selbigem, und selbst mit dem Standard 1200mah Winzakku eine laufzeit von knapp 6h)

Am Samstag war dann das Sake-Matsuri, ein Fest bei dem sich die ganze Stadt zum kollektiven Besäufnis trifft ^^
Eigentlich bin ich für solche Feste ja so überhaupt nicht zu haben, aber das gesamte Feeling erinnerte mich stark an das Dorffest damals nahe Oxstedt. Außerdem hatten wir ja noch Yuuta dabei, einen unserer Tutoren, der uns auf unser Bitten hin prompt in eine Seitengasse mit diversen kleinen „Lokalen“ (Ramenya etc.) führte, wo ich die bisher (!!mit Abstand!!) besten Ramen futtern durfte ^^
Auch die Besoffenen die mitten auf der Straße lagen erinnerten mich an geschehene Dinge aus Hamburg, nicht wahr Mr. Yrr-Swarm? :>

Dienstag gab es dann die Ergebnisse des placement test, woraufhin Sven und ich erstma ein Faß aufmachten, weil wir beide in lvl3, also unserem Wunschkurs, gelandet waren ^^
Somit schließt sich auch thementechnisch grad der Kreis… passt mir sehr gut in den Kram, da hier um 9:30 die Alarmsirenen für den Fire-Drill schrillen werden, doch dazu ein andernmal mehr…

Maido ^^

Comments (2)

Script-DiverOktober 16th, 2009 at 20:57

Die beiden Behauptungen

Die Quote an Chinesen und Koreanern liegt bei gefühlten 120%

und

Dazu gibt es außer uns noch exakt _einen_ anderen Gaijin im Kurs

schließen sich gegenseitig aus. Schließlich sind alle Nicht-Japaner Gaikokujin. Nicht nur Westler. 🙂

Um eine Einschätzung von lvl3 und lvl5 zu bekommen. Kannst du das als JLPT Level ausdrücken?

MDGeistOktober 18th, 2009 at 15:57

Naja, wenn du mal den Zusammenhang mit einbeziehst…
das ganze ist ein Japanisch-Kurs für Ausländer, das Gaijin bezog sich jetzt eher auf „nicht-Asiaten“

Und in JLPT ausgedrückt liegt das wohl irgendwo auf 3er-Niveau, also volle Ultra-Combo Packung mit Wörtern aus >5 Kanjis, größtenteils aber eher basic-stuff, das Problem beim placement test waren halt wie üblich das ich viele Kanjis einfach net lesen konnte… in lvl4 und 5 landen hier großteil nur Chinesen ^^‘

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